Dieses mittelhochdeutsche Kurz-
gedicht ist einer Tegernseer
Handschrift vom Ende des
12. Jahrhunderts entnommen.
Es beschließt den lateinischen
Brief einer Frau an einen Kleriker.
Dû bist mîn, ich bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
dû bist beslozzen
in mînem herzen;
verlorn ist das sluzzelîn:
dû muost ouch immer darinne sîn.